Heißausbildung Brakel 2012

Heiß her ging es am Samstag den 14. März für die Kameraden der Löschgruppe Hildfeld.
Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins der Löschgruppe Hildfeld e.V. konnten acht Atemschutzgeräteträger/innen in ihrer Freizeit nach Brakel zu einem Brandübungscontainer fahren. In der Gasbefeuerten Anlage konnten die aus jeweils zwei Personen bestehenden Trupps das richtige Öffnen von Türen (zur Vermeidung von Rauchgasdurchzündungen), die richtige Fortbewegung in verrauchten Räumen sowie den effektiven Einsatz von Löschwasser üben. Bei bis zu 600 Grad Celsius konnte die Übungspuppe mehrfach erfolgreich vor Brandrauch und Feuer gerettet werden.

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Insgesamt haben die zwei Kameradinnen und sechs Kameraden drei Durchgänge absolviert. Der erste Durchgang diente zur reinen Wärmegewöhnung. Hierbei wurde demonstriert, wie sich Temperatur und Brandrauch im Laufe eines Brandes entwickeln. Es zeigte sich einmal mehr, dass bei einem Brand der Aufenthalt am Boden der sicherste Ort ist. Zudem konnten die Einsatzkräfte bei stetig steigenden Temperaturen die Grenzen ihrer Einsatzkleidung kontrolliert kennen lernen.

Beim zweiten Übungsablauf galt es bei einem simulierten Küchenbrand die richtige Löschtaktik anzuwenden. In Verbindung mit den heutzutage eingesetzten Hohlstrahlrohren, die eine größtmögliche Löschwirkung bei gleichzeitig geringem Wassereinsatz ermöglichen, konnten die durch die Löscharbeiten entehenden Wasserschäden minimiert werden.

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Um das Training zu vervollständigen, galt es beim dritten und letzten Durchgang für diesen Tag die Übungspuppe im verrauchten Container zu finden und zu retten. Wie auch bei "richtigen" Bränden wurde das Absuchen der Räume durch Möbel und andere Gegenstände erschwert. Durch die geschulten Suchtaktiken konnte die Übungspuppe in kürzester Zeit gefunden und an die frische Luft gebracht werden.
Damit war die Übung allerdings noch nicht zu Ende. Das parallel brennende Feuer musste nach der Personenrettung ebenfalls noch gelöscht werden. Nach den vorgehenden Übungen war die effektive Brandbekämpfung für die Hildfelder kein Problem mehr, das Feuer konnte in kürzester Zeit gelöscht werden.

Durch die Ausbilder der Feuerwehr Brakel sowie des Fördervereins der Löschgruppe, der die Fortbildung finanzierte, konnten die Atemschutzgeräteträger der Löschgruppe Hildfeld ihr Wissen und ihre Fertigkeit bei der Brandbekämpfung sowie Menschenrettung erweitern und vertiefen.

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